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(c) Astronautin
Astronautin und AXIOM unterschreiben Memorandum of Understanding für Astronautentraining und Mission zur ISS
2 Oktober 2018

Schritt für Schritt Richtung Weltraum: Astronautinnen besuchen potenzielle Partner für die Reise ins All

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Mitte Mai reiste ein Team der Initiative „Die Astronautin“ mit den beiden trainierenden Astronautinnen in die USA. Dort besuchten sie die amerikanischen Raumfahrtfirmen Boeing, AXIOM und SpaceX sowie Astronauten-Trainingseinrichtungen der NASA. Ziel der Initiative ist es, die erste deutsche Astronautin auf eine Forschungsmission zur ISS zu senden.

Bremen, 30. Mai 2018 – Das Ziel ist klar: Das Weltall. Aber bevor es wirklich losgehen kann, müssen vorab zahlreiche andere Etappen absolviert werden, um die große Reise zur Internationalen Raumstation (ISS) optimal vorzubereiten. Mitte Mai ging es deshalb für die Astronautinnen Dr. Suzanna Randall und Dr. Insa Thiele-Eich für zehn Tage in die USA. Dort trafen sie gemeinsam mit ihrem Team Raumfahrtfirmen und sprachen über mögliche Partnerschaften für Training, Start und Mission zur ISS, zu der eine der beiden Astronautinnen nach Abschluss des Ausbildungsprogramms 2020 reisen soll.

Einblicke in die Transportmöglichkeiten für den Flug zur ISS

Auf dem Programm standen zunächst Besuche der Raumfahrtunternehmen Boeing und SpaceX, um Gespräche über die verschiedenen Flug- und Kooperationsmöglichkeiten zu führen. Beim Flugzeug- und Weltraumtechnik-Hersteller Boeing, dessen Anlagen sich im Kennedy Space Center der US-Weltraumagentur NASA in Cape Canaveral im Bundesstaat Florida sowie im Johnson Space Center der NASA in Houston befinden, erhielten die Astronautinnen einen genauen Einblick in die Produktion des CST-100 Starliner und die hohen Sicherheitsstandards, die bei der Konstruktion der Raumkapsel angesetzt werden. Ein Highlight stellte auch der Besuch des Crew Access Towers in Cape Canaveral dar. Dabei handelt es sich um jenen Turm, von dem aus die Astronauten vor dem Start in die Kapsel steigen. SpaceX, eine der Firmen des Unternehmers Elon Musk in Los Angeles, präsentierte ihre Raumkapsel Crew Dragon sowie die Produktionsanlagen der Falcon 9 Rakete und stellte verschiedene Szenarien für ISS-Missionen vor – beispielsweise für einen Zeitraum von sieben Tagen bis hin zu sechs Monaten. Auch Reisen zum Mond und Freeflyer-Missionen wurden von SpaceX angesprochen. Dritte Option für den Weltraum-Transport bleibt die russische Sojus, die derzeit die einzige Möglichkeit darstellt, Menschen zur ISS zu bringen. Im nächsten Schritt wird das Team der Initiative die unterschiedlichen Optionen genau bewerten, um abschließend zu einer Entscheidung für eine „Ideal-Mission“ zu kommen.

Nicht nur die Transportmöglichkeiten zur ISS, auch die Vorbereitung für die Reise ins Weltall waren Teil des Aufenthalts in den USA, weshalb die Astronautinnen außerdem das Raumfahrt-Start-up Axiom Space besuchten. Das Unternehmen bietet Astronauten-Training auf NASA-Level an und die Astronautinnen erhielten eine Führung durch sämtliche Trainingseinrichtungen sowie das Mission Control Center der NASA am Johnson Space Center in Houston. Dabei wurden konkrete Vorschläge zu den nächsten Trainingsschritten vereinbart, die 2019 umgesetzt werden könnten.

„Wir sind mit diesen Treffen in den USA dem Ziel, die erste deutsche Frau ins All zu bringen, einen großen Schritt nähergekommen. Wir haben uns sehr über die Offenheit und Ernsthaftigkeit gefreut, mit der wir in USA empfangen wurden und können uns sehr gut vorstellen, mit Partnern aus den USA unser Projekt zu realisieren“, sagt Claudia Kessler, Initiatorin von „Die Astronautin“ und Geschäftsführerin der deutschen Niederlassung des Unternehmens HE Space.

Nächste Trainingseinheiten in den USA 2019

Um die weitere Zusammenarbeit zu vertiefen, wurden Folgetreffen für Juli und Oktober während des International Astronautical Congress in Bremen vereinbart. Dr. Insa Thiele-Eich erwartet Ende Oktober ihr drittes Kind und plant, diesen Sommer ihren Flugschein abzuschließen. Dr. Suzanna Randall, die im Februar in das Ausbildungsprogramm nachrückte, wird bis Ende des Jahres vorrangig Raumfahrttheorie lernen und auch erste Flugstunden nehmen. Für 2019 sind weitere Trainingsmodule wie z.B. der Erwerb bzw. die Auffrischung der Tauchscheine, weitere Parabelflüge sowie ISS Trainingsmodule in Bremen, Frankreich und den USA geplant.

Über „Die Astronautin“

Die Initiative „Die Astronautin“ hat zum Ziel die erste deutsche Astronautin auf eine Forschungsmission zur ISS zu entsenden. Die Astronautin soll zum einen Frauen und Mädchen für technische Berufe und ein naturwissenschaftliches Studium begeistern. Zum anderen soll sie bei ihrem ISS-Aufenthalt mit einem Experimentprogramm unter anderem erforschen, wie der weibliche Körper in der Schwerelosigkeit reagiert.

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