© Martin Sündermann Hill Media
Airbus unterstützt Initiative „Die Astronautin“
13 September 2017

Spannende Aussichten: Astronautinnen-Trainees absolvieren die nächsten Parabelflüge im März

Als erste deutsche Frau ins Weltall reisen: Nach dem Ausscheiden von Nicola Baumann wird die Initiative kurzfristig eine geeignete Nachfolgerin präsentieren.

Bremen, 14. Dezember 2017 – Nach dem Ausscheiden der Eurofighter-Pilotin Nicola Baumann wird die Initiative „Astronautin“ kurzfristig eine geeignete Nachfolgerin präsentieren. Damit hat eine neue Kandidatin in den kommenden Monaten die Chance, den begehrten Platz für die Mission ins All zu ergattern. Ziel der Initiative ist es, im Jahr 2020 die erste deutsche Astronautin auf eine Forschungsmission zur ISS zu entsenden. „Wir bedauern das Ausscheiden von Frau Baumann und bedanken uns für ihre großartige Arbeit für unsere Initiative, erklärt Claudia Kessler, Initiatorin von „Astronautin“.

Baumann blickt positiv auf die vergangenen Monate zurück, in denen sie unter anderem Parabelflüge in Moskau absolviert hatte. „Ich bin sehr dankbar für die Trainingsgelegenheiten, die ich bekommen habe und für die Menschen, die ich kennenlernen durfte. Die vergangenen Monate meines Lebens waren wirklich sehr außergewöhnlich und ich bin froh, das erlebt zu haben“, erklärt Baumann, die sich gemeinsam mit der 34-jährigen Meteorologin Dr. Insa Thiele-Eich im April gegen 400 Konkurrentinnen im Kampf um die beiden begehrten Ausbildungsplätze zur Astronautin hatte durchsetzen können. „Ich bedanke mich beim Projekt „Astronautin“ für die bisherige Zusammenarbeit und wünsche allen Beteiligten viel Glück auf ihrem weiteren Weg.“

 

Zahlreiche Trainingsmodule und Events 2018   

Die neue Kandidatin wird in den kommenden zwei Jahren gemeinsam mit Thiele-Eich ein anspruchsvolles Ausbildungsprogramm zur Astronautin inklusive Parabelflüge, Überlebenstraining, Flugausbildung, Roboterkunde und Systemgrundlagen der Internationalen Raumstation ISS durchlaufen. Bereits für März stehen die nächsten Parabelflüge in Bordeaux in Kooperation mit dem DLR auf dem Programm.

Auch in den darauffolgenden Monaten erwartet die Kandidatinnen ein voller Kalender: Ende April besuchen sie die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung in Berlin (offiziell ILA Berlin Air Show), die bedeutendste Fachmesse der Luft- und Raumfahrtindustrie in Deutschland. Voraussichtlich im Mai reisen die beiden Trainees in die USA zu den Startanbietern SpaceX, Axiom Space und Boeing.

 

Über „Astronautin“

Die Initiative „Astronautin“ hat zum Ziel, die erste deutsche Astronautin auf eine Forschungsmission zur ISS zu entsenden. Die Astronautin soll zum einen Frauen und Mädchen für technische Berufe und ein naturwissenschaftliches Studium begeistern. Zum anderen soll sie bei ihrem ISS-Aufenthalt mit einem Experimentprogramm unter anderem erforschen, wie der weibliche Körper in der Schwerelosigkeit reagiert.

 

Pressekontakt                                                                                                                                                fischerAppelt                                                                                                                                                                      E-Mail: astronautin@fischerappelt.de                                                                                                                        Telefon: +49 40 899 699 641